Kategorie: Open Source


Re:publica TEN – Hörbar programmieren mit Sonic Pi

4. Mai 2016 - 12:33 Uhr

Am 2. Mai hatte ich die Gelegenheit auf der Re:publica TEN Sonic Pi vorzustellen. Dies ist der Blogbeitrag zu Präsentation: mit Hintergrundinfos, dem Code-Beispielen und Links zu Sonic Pi.

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Wie man ein Radiofeature macht

4. November 2014 - 15:45 Uhr
Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit

Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit (Quelle: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Update: Am Wochende des 27. und 28.02.16 wird das Feature vom WDR wiederholt und steht auch einige Zeit danach als Download zur Verfügung.

Am 16. November lief um 20:05 Uhr „Pop will eat itself – Vom Musikmachen mit Musik“ im Deutschlandfunk. Es ist mein erstes allein verantwortetes Radiofeature. Der Titel dieses Blogbeitrags ist natürlich übertrieben. Aber ich nehme die Sendung zum Anlass aufzuschreiben, was ich gelernt habe.

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Programmieren ist das neue Latein (oder: Musikmachen mit Clojure & Overtone)

17. Februar 2014 - 08:45 Uhr
Babbage_Difference_Engine_(Being_utilised)

Let the computing begin! (Foto von Jitze Couperus, Los Altos Hills, California, USA, 21.01.2010, CC Attribution 2.0 Generic

Ich wollte schon lange einmal das Programmieren lernen. Doch es gibt Gründe, die dagegen sprechen:

  • Mathematik habe ich noch nie richtig gekonnt.
  • Das ist so kompliziert. Ich verstehe das alles nicht.
  • Warum soviel Zeit investieren? Ich will doch nicht wirklich Programmierer werden.

Die Jesuiten, die sich meisterhaft auf das Publikum verstanden, haben bei ihren Aufführungen kaum ein aussschließlich lateinkundiges Auditorium gehabt. Sie durften der alten Wahrheit sich überzeugt halten, daß die Autorität einer Äußerung sowenig von ihrer Faßlichkeit abhängt, daß sie durch Dunkelheit vielmehr gesteigert werden kann. 1

Wer heutzutage nicht programmieren kann, der steht wahrscheinlich ähnlich unwissend da, wie der vormals Lateinunkundige; so jedenfalls legt es die Formulierung nahe, Programmieren sei das neue Latein. Über lange Zeit wurde Latein dazu verwendet, Wissen, Macht und Einfluss zu kodieren und weiterzutragen. Wer Latein konnte, der konnte Bücher lesen, der konnte am Kulturleben der gehobenen Klassen teilhaben: er oder sie verstand den Code, mit dem Bildung zugänglich war. Latein war die Amtssprache des römischen Reichs und die Sprache der Bildung bis in die Neuzeit hinein. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Vorlesungen an europäischen Universitäten in Latein gehalten 2, und wenn ich mich recht erinnere, hätte auch ich meine Magisterarbeit an der Kölner Uni 1994 in Latein einreichen können. Vermutlich würde ich heute noch schreiben. Gut, dass ich kaum Latein konnte.

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Republica 2012 – Tag 1: Mein Blick in den Rückspiegel

7. Mai 2012 - 14:13 Uhr
re:publica 2012

re:publica 2012

Drei Tage auf der Republica, an denen ich wenig gesprochen und viel zugehört habe. Ich fasse zusammen, was bei mir hängengeblieben ist. Da die Postings doch etwas umfangreicher als zunächst gedacht, teile ich das ganze drei Teile auf. Hier nun der erste Tag im Rückblick.

Die Rahmenbedingungen waren gut. Eine vielseitige und gottseidank leicht unfertige, improvisierte Örtlichkeit in der Station Berlin – ein alter Postbahnhof; weitläufig und großzügig, ich und wie es scheint auch alle anderen hatten genug Platz, man fand immer einen Stuhl, selbst in den Sessions, die gut besucht waren. Das nicht funktionierende Wlan wurde schon von allen beklagt, deshalb  belasse ich es bei der Erwähnung. Hat auch sein gutes für solche Leute wie mich, deren Netbook mehr Book und weniger Net war, und der auch kein Smartphone sein eigen nennt. Ich war weniger abgelenkt. Am ersten Tag vor mir am Kaffeestand hatte jemand die Paper-Tabloid-Ausgabe der TAZ mit einem Artikel über die Rebublika; so anachronistisch der Artikel (es war ja noch gar nichts passiert), so anachronistisch (in der anderen Richtung) das Papier, wo doch jeder zweite mit einem iPad recherchierte oder fotografierte. Der Rest telefonierte smart.

Eine weitere Äußerlichkeit: Sehr angenehm, dass man nicht die üblichen Konferenzpreise für Kaffee und Kuchen nahm. Ein Expresso für 1,50 Euro – dagegen kann man nichts sagen.

Von meiner Seite jedenfalls ein dickes Dankeschön für die gute Organisation und die allseits gepflegte Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Die Wlan-Hilfe (wie rührend!) konnte zwar nicht helfen aber ich nahm den guten Willen für die Tat gerne an.

Aber nun zu den Inhalten. Dies in Form kurzer Notizen, die wenig repräsentativ sind, jedoch zeigen, was meinem persönlichen kleinen Psychosystem wichtig erschien, und was als Erweiterung, Bestätigung oder Korrektur meines persönlichen Ideenkosmos‘ anschlussfähig war und ist: Weiterlesen »

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Zwei Rechner: Daten verloren, Dokumente fehlen?

1. Dezember 2011 - 12:14 Uhr

Synchronisation und lokale Versionsverwaltung für Arbeitsplatzrecher und Netbook mit Unison und Git

Monde Tux

Monde Tux by GeekRemi under CC BY-NC-ND 3.0

Auch der Einsatz von Open Source-Software gehört für mich zum Thema Aneignung und Selbstermächtigung. Deshalb wird es hier ab und an praktische Anleitungen oder theoretische Überlegungen zu diesem Themenkreis geben.

Nach der Anschaffung eines Netbooks trat das folgende bekannte Problem auf: Wie bewerkstellige ich einen sicheren aber möglichst einfachen Datenabgleich zwischen Arbeitsplatzrechner und Netbook? Weiterlesen »

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