Kategorie: Musik


Re:publica TEN – Hörbar programmieren mit Sonic Pi

4. Mai 2016 - 12:33 Uhr

Am 2. Mai hatte ich die Gelegenheit auf der Re:publica TEN Sonic Pi vorzustellen. Dies ist der Blogbeitrag zu Präsentation: mit Hintergrundinfos, dem Code-Beispielen und Links zu Sonic Pi.

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Pop will eat itself: Hintergründe und Quellen

21. November 2014 - 08:34 Uhr

Update: Weitere Wiederholung am 06.11.2016 im RBB.
Update: Wiederholung: 27. und 28.02.2016 im WDR; das Feature steht dort auch zum Download zur Verfügung (Stand: 07.11.2016).

Am 16. November 2014 lief mein Radiofeature „Pop will eat itself – Vom Musikmachen mit Musik: Remix, Plagiat und Copyright“. Wie wohl bei allen Radiofeatures übersteigt die Menge des Materials und die der aufgenommenen O-Töne bei weitem die Sendezeit. Deshalb stelle ich hier eine willkürliche Auswahl an Hintergrundinformationen und Quellen zusammen, die im Feature selbst keinen Platz finden konnten oder nur angedeutet wurden. Viele Hinweise beziehen sich umittelbar auf das Feature. Bei weitergehendem Interesse ist mein Manuskript zum Download verfügbar. Die nachfolgende Ordnung orientiert sich ungefähr am Ablauf des Feature – sozusagen in der ‚Reihenfolge des Auftritts‘: Weiterlesen »

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Wie man ein Radiofeature macht

4. November 2014 - 15:45 Uhr
Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit

Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit (Quelle: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Update: Am Wochende des 27. und 28.02.16 wird das Feature vom WDR wiederholt und steht auch einige Zeit danach als Download zur Verfügung.

Am 16. November lief um 20:05 Uhr „Pop will eat itself – Vom Musikmachen mit Musik“ im Deutschlandfunk. Es ist mein erstes allein verantwortetes Radiofeature. Der Titel dieses Blogbeitrags ist natürlich übertrieben. Aber ich nehme die Sendung zum Anlass aufzuschreiben, was ich gelernt habe.

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Programmieren ist das neue Latein (oder: Musikmachen mit Clojure & Overtone)

17. Februar 2014 - 08:45 Uhr
Babbage_Difference_Engine_(Being_utilised)

Let the computing begin! (Foto von Jitze Couperus, Los Altos Hills, California, USA, 21.01.2010, CC Attribution 2.0 Generic

Ich wollte schon lange einmal das Programmieren lernen. Doch es gibt Gründe, die dagegen sprechen:

  • Mathematik habe ich noch nie richtig gekonnt.
  • Das ist so kompliziert. Ich verstehe das alles nicht.
  • Warum soviel Zeit investieren? Ich will doch nicht wirklich Programmierer werden.

Die Jesuiten, die sich meisterhaft auf das Publikum verstanden, haben bei ihren Aufführungen kaum ein aussschließlich lateinkundiges Auditorium gehabt. Sie durften der alten Wahrheit sich überzeugt halten, daß die Autorität einer Äußerung sowenig von ihrer Faßlichkeit abhängt, daß sie durch Dunkelheit vielmehr gesteigert werden kann. 1

Wer heutzutage nicht programmieren kann, der steht wahrscheinlich ähnlich unwissend da, wie der vormals Lateinunkundige; so jedenfalls legt es die Formulierung nahe, Programmieren sei das neue Latein. Über lange Zeit wurde Latein dazu verwendet, Wissen, Macht und Einfluss zu kodieren und weiterzutragen. Wer Latein konnte, der konnte Bücher lesen, der konnte am Kulturleben der gehobenen Klassen teilhaben: er oder sie verstand den Code, mit dem Bildung zugänglich war. Latein war die Amtssprache des römischen Reichs und die Sprache der Bildung bis in die Neuzeit hinein. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Vorlesungen an europäischen Universitäten in Latein gehalten 2, und wenn ich mich recht erinnere, hätte auch ich meine Magisterarbeit an der Kölner Uni 1994 in Latein einreichen können. Vermutlich würde ich heute noch schreiben. Gut, dass ich kaum Latein konnte.

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Plunderphonic – Über John Oswald

14. Juli 2011 - 20:56 Uhr
Cover des Albums Plunderphonics (Kollage von John Oswald)

Kollage von John Oswald publiziert von mLab (http://en.wikipedia.org/wiki/File:MsJacko,dab.jpg, Lizensiert unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License.)

John Oswald ist Musiker, Künstler, Tänzer und auch Komponist. Als solcher bediente er sich getreu dem Diktum Strawinskys bei anderen Kollegen: „Ein guter Komponist imitiert nicht – er klaut.“ [1] Was Oswald bislang veröffentlicht hat – oder genauer: was immer noch und wieder Internet verfügbar ist – besteht zum großen Teil aus kreativen Bearbeitungen vorhandener Musikaufnahmen. Opfer oder – je nach Standpunkt – Nutznießer seiner transformativen Leidenschaft sind u. a. die Beatles, Michael Jackson, Bing Crosby, Dolly Parton, James Brown, Ludwig van Beethoven, Bach und einige mehr. Weiterlesen »

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