Kategorie: Bildung


Re:publica TEN – Hörbar programmieren mit Sonic Pi

4. Mai 2016 - 12:33 Uhr

Am 2. Mai hatte ich die Gelegenheit auf der Re:publica TEN Sonic Pi vorzustellen. Dies ist der Blogbeitrag zu Präsentation: mit Hintergrundinfos, dem Code-Beispielen und Links zu Sonic Pi.

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Sketchnotes als Vortragshilfe

16. Juni 2015 - 19:10 Uhr

Bei Vorträge versuche ich gar nicht mehr, wichtige Eckpunkte dessen, was ich sagen möchte, in Form von reinem Text, Stichpunkten oder ähnlichem aufzuzeichnen. Meine Erfahrung ist, dass das Lesen – besser das Entziffern – viel zu lange dauert. Was ich nicht im Kopf habe, nützt mir in reiner Schriftform auch nichts. Was jedoch helfen kann, das sind Sketchnotes. Wenn ich mir bei der Herstellung Mühe gegeben habe, dann enthalten sie gelungene Metaphern, die nicht nur einzelne Informationen kodieren, sondern Geschichten, Zusammenhänge und ganze Bündel von Fakten.

Wenn sie für mich hilfreich sind, so kann das gleichzeitig bedeuten, dass jemand anderes daraus kaum schlau wird. Ich aber sehe mir trotzdem gerne Sketchnotes von anderen an. Hier meine ‚Vortragsnotizen‘ zu „Pop will eat itself“ auf der re:publica 15: Weiterlesen »

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Programmieren ist das neue Latein (oder: Musikmachen mit Clojure & Overtone)

17. Februar 2014 - 08:45 Uhr
Babbage_Difference_Engine_(Being_utilised)

Let the computing begin! (Foto von Jitze Couperus, Los Altos Hills, California, USA, 21.01.2010, CC Attribution 2.0 Generic

Ich wollte schon lange einmal das Programmieren lernen. Doch es gibt Gründe, die dagegen sprechen:

  • Mathematik habe ich noch nie richtig gekonnt.
  • Das ist so kompliziert. Ich verstehe das alles nicht.
  • Warum soviel Zeit investieren? Ich will doch nicht wirklich Programmierer werden.

Die Jesuiten, die sich meisterhaft auf das Publikum verstanden, haben bei ihren Aufführungen kaum ein aussschließlich lateinkundiges Auditorium gehabt. Sie durften der alten Wahrheit sich überzeugt halten, daß die Autorität einer Äußerung sowenig von ihrer Faßlichkeit abhängt, daß sie durch Dunkelheit vielmehr gesteigert werden kann. 1

Wer heutzutage nicht programmieren kann, der steht wahrscheinlich ähnlich unwissend da, wie der vormals Lateinunkundige; so jedenfalls legt es die Formulierung nahe, Programmieren sei das neue Latein. Über lange Zeit wurde Latein dazu verwendet, Wissen, Macht und Einfluss zu kodieren und weiterzutragen. Wer Latein konnte, der konnte Bücher lesen, der konnte am Kulturleben der gehobenen Klassen teilhaben: er oder sie verstand den Code, mit dem Bildung zugänglich war. Latein war die Amtssprache des römischen Reichs und die Sprache der Bildung bis in die Neuzeit hinein. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Vorlesungen an europäischen Universitäten in Latein gehalten 2, und wenn ich mich recht erinnere, hätte auch ich meine Magisterarbeit an der Kölner Uni 1994 in Latein einreichen können. Vermutlich würde ich heute noch schreiben. Gut, dass ich kaum Latein konnte.

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Was braucht der Mensch? Seminar im SS 2013 an der HFK Bremen

16. August 2013 - 17:22 Uhr
Die Bahn weiß, was wir (nicht) brauchen!

Die Bahn weiß, was wir (nicht) brauchen!

Im Sommersemester 2013 konnte ich an der Hochschule für Künste in Zusammenarbeit mit Professor Alexander Sahoo das Seminar Was braucht der Mensch? innerhalb des Studiengangs Integriertes Design realisieren. Das Seminar bestand aus einem praktischen und einem theoretischen Teil; für letzteren zeichnete ich verantwortlich.

Die Frage „Was braucht der Mensch?“ ist so interessant und wichtig wie auch allgemein. Man könnte sie einem Biologen, einem Soziologen und einem Betriebswirtschaftler genauso stellen wie einem Designer.

Meine Grundüberlegung bei der Vorbereitung des Seminars bestand darin zu fragen, inwiefern die uns umgebende Welt mit all ihren produzierten Gegenständen und vorgedachten Bedeutungen unseren Bedürfnissen entspricht, und auf welche Weise wir versuchen, das Vorgefundene an unsere Belange anzupassen und uns anzueignen.

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Was ist Youser Art?

5. August 2012 - 17:02 Uhr

Youser Art – Kunstwerke oder -formen, die 1) im Zusammenhang mit modernen Medientechnologien (Computer, Internet) entstehen und 2) den Rezipienten am Kreationsprozess aktiv teilnehmen lassen.


Blinkenlights Berlin Documentation Video von Tim Pritlove on Vimeo. Das Video steht unter der Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 3.0 Germany License

Ich habe eine Kurzfassung dieses Artikels als Glossarbeitrag für die Veröffentlichung Shift im Rahmen des Bundeskongress der Kunstpädagogik 2010-2012 verfasst. Damit der Langtext nicht verschimmelt, wird er an dieser Stelle an die frische Luft gesetzt:

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Republica 2012 – Tag 3: Mein Blick in den Rückspiegel

8. Juni 2012 - 21:30 Uhr

Mashup-Logo von Mario Amaya, CC BY-NC-SA 2.0

Jetzt ist alles schon so lange her, soviel zwischendurch passiert, aber ich möchte meinen Rückblick zur Republica 2012 noch zu Ende bringen. Also: Tag 3.

Ich habe ein neues Wort gelernt: Geflauscht. Ich glaube, alle außer mir wußten schon, das ist das neue In-Wort für „nett und kuschelig“ mit anderen Menschen umgehen, das Gegenteil von „kritisch“, „missbilligend“ und „zurückweisend“. Da geht es mir wie Kathrin Passig, die auch nicht immer weiss, was in der Sprache state of the art ist. Sie fragte ihren 12-jährigen Cousin (soweit ich mich erinnere) um Rat, welche Begriffe einer Auswahl man denn so als Jugendlicher noch als frisch empfindet, und welche bereits seit Jahren verottet sind. Das ist ja das Kapital von Leuten, die mit der Sprache umgehen: zu wissen, welche Worte und Formulierungen wie frisches Obst den Käufer finden, und welche verschmäht und abgelehnt werden, weil sie schon verfault sind. Weiterlesen »

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Republica 2012 – Tag 2: Mein Blick in den Rückspiegel

18. Mai 2012 - 23:15 Uhr
Spiegel weiss nichts von Sascha

Wie entäuschend. Ich hatte den Vortrag von Sascha verpasst. Auch der Spiegel konnte mir am Abend des 2. Tages nicht helfen. Hatte ich mich vertippt?

Hier nun mein zweiter Tag im Rückblick.

Sascha Lobo, Jan Möller, Martina Pickhardt, Falk Lüke: Der digitale Dorfplatz: Privat oder öffentlich? (Diskussion)

Sind Facebook und Twitter öffentliche Orte? Müssen soziale Plattformen als Teil einer quasi-öffenlichen Kommunikationsinfrastruktur verstaatlicht werden, um Zugang und Meinungsfreiheit zu sichern? Oder wäre es kontraproduktiv, wenn der Staat hier mehr als regulatorisch eingriffe? Reicht es aus, wenn sich die Anbieter sozialer Netzwerke auf einen freiwilligen Codex und Standards einigten, die beispielsweise den Wechsel der Plattform erlaubt (Stichwort: Data Portability)? Weiterlesen »

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Republica 2012 – Tag 1: Mein Blick in den Rückspiegel

7. Mai 2012 - 14:13 Uhr
re:publica 2012

re:publica 2012

Drei Tage auf der Republica, an denen ich wenig gesprochen und viel zugehört habe. Ich fasse zusammen, was bei mir hängengeblieben ist. Da die Postings doch etwas umfangreicher als zunächst gedacht, teile ich das ganze drei Teile auf. Hier nun der erste Tag im Rückblick.

Die Rahmenbedingungen waren gut. Eine vielseitige und gottseidank leicht unfertige, improvisierte Örtlichkeit in der Station Berlin – ein alter Postbahnhof; weitläufig und großzügig, ich und wie es scheint auch alle anderen hatten genug Platz, man fand immer einen Stuhl, selbst in den Sessions, die gut besucht waren. Das nicht funktionierende Wlan wurde schon von allen beklagt, deshalb  belasse ich es bei der Erwähnung. Hat auch sein gutes für solche Leute wie mich, deren Netbook mehr Book und weniger Net war, und der auch kein Smartphone sein eigen nennt. Ich war weniger abgelenkt. Am ersten Tag vor mir am Kaffeestand hatte jemand die Paper-Tabloid-Ausgabe der TAZ mit einem Artikel über die Rebublika; so anachronistisch der Artikel (es war ja noch gar nichts passiert), so anachronistisch (in der anderen Richtung) das Papier, wo doch jeder zweite mit einem iPad recherchierte oder fotografierte. Der Rest telefonierte smart.

Eine weitere Äußerlichkeit: Sehr angenehm, dass man nicht die üblichen Konferenzpreise für Kaffee und Kuchen nahm. Ein Expresso für 1,50 Euro – dagegen kann man nichts sagen.

Von meiner Seite jedenfalls ein dickes Dankeschön für die gute Organisation und die allseits gepflegte Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Die Wlan-Hilfe (wie rührend!) konnte zwar nicht helfen aber ich nahm den guten Willen für die Tat gerne an.

Aber nun zu den Inhalten. Dies in Form kurzer Notizen, die wenig repräsentativ sind, jedoch zeigen, was meinem persönlichen kleinen Psychosystem wichtig erschien, und was als Erweiterung, Bestätigung oder Korrektur meines persönlichen Ideenkosmos‘ anschlussfähig war und ist: Weiterlesen »

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Rückblick: ArtEduCamp 2011 in Köln

5. Dezember 2011 - 12:56 Uhr
ArtEduCamp an der Kölner Uni am 3.12.2011

Einladungskarte des ArtEduCamp an der Kölner Uni am 3.12.2011

Am Samstag den 3.12.2011 hatte ich das Vegnügen am ArtEduCamp der humanwissenschaftlichen Fakultät an der Universität Köln teilzunehmen. Das Barcamp wurde im Rahmen des Bundeskongresses der Kunstpädagogik 2010-2012  auf die Initiative von Prof. Dr. Torsten Meyer ausgerichtet.

Ein großes Lob geht – das versteht sich fast schon von selbst – an die Organisation. Auch wenn man als Teilnehmer nicht immer sieht, wieviel Arbeit da drin steckt, so weiss ich es doch aus eigener Erfahrung. Die Örtlichkeiten waren meiner Meinung nach für ein BarCamp nicht gerade ideal, die Räume lagen verteilt über zwei Stockwerke und recht weit auseinander; zudem gab gefühlt nicht wirklich eine zentrale Anlaufstelle, die mit Atmosphäre und Lage den Austausch der Teilnehmer optimal hätte unterstützten können. Aber das kann man sich nicht immer aussuchen, und es ist gut, das überhaupt Räume für solche Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

Ich möchte einige Notizen zu den Sessions aufschreiben; leider waren es nur zweie (abgesehen von meinem eigenen  Beitrag), da ich schon am Nachmittag den Heimweg nach Bremen antreten musste. Weiterlesen »

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