Republica 2012 – Tag 1: Mein Blick in den Rückspiegel

re:publica 2012

re:publica 2012

Drei Tage auf der Republica, an denen ich wenig gesprochen und viel zugehört habe. Ich fasse zusammen, was bei mir hängengeblieben ist. Da die Postings doch etwas umfangreicher als zunächst gedacht, teile ich das ganze drei Teile auf. Hier nun der erste Tag im Rückblick.

Die Rahmenbedingungen waren gut. Eine vielseitige und gottseidank leicht unfertige, improvisierte Örtlichkeit in der Station Berlin – ein alter Postbahnhof; weitläufig und großzügig, ich und wie es scheint auch alle anderen hatten genug Platz, man fand immer einen Stuhl, selbst in den Sessions, die gut besucht waren. Das nicht funktionierende Wlan wurde schon von allen beklagt, deshalb  belasse ich es bei der Erwähnung. Hat auch sein gutes für solche Leute wie mich, deren Netbook mehr Book und weniger Net war, und der auch kein Smartphone sein eigen nennt. Ich war weniger abgelenkt. Am ersten Tag vor mir am Kaffeestand hatte jemand die Paper-Tabloid-Ausgabe der TAZ mit einem Artikel über die Rebublika; so anachronistisch der Artikel (es war ja noch gar nichts passiert), so anachronistisch (in der anderen Richtung) das Papier, wo doch jeder zweite mit einem iPad recherchierte oder fotografierte. Der Rest telefonierte smart.

Eine weitere Äußerlichkeit: Sehr angenehm, dass man nicht die üblichen Konferenzpreise für Kaffee und Kuchen nahm. Ein Expresso für 1,50 Euro – dagegen kann man nichts sagen.

Von meiner Seite jedenfalls ein dickes Dankeschön für die gute Organisation und die allseits gepflegte Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Die Wlan-Hilfe (wie rührend!) konnte zwar nicht helfen aber ich nahm den guten Willen für die Tat gerne an.

Aber nun zu den Inhalten. Dies in Form kurzer Notizen, die wenig repräsentativ sind, jedoch zeigen, was meinem persönlichen kleinen Psychosystem wichtig erschien, und was als Erweiterung, Bestätigung oder Korrektur meines persönlichen Ideenkosmos‘ anschlussfähig war und ist:

Eben Moglen: Why Freedom of Thougt Requires Free Media and Why Free Media Require Free Technology

Ich gebe es zu. Ich bin ein Fan von Eben Moglen. Wahrscheinlich einer der wenigen, die mit juristischer Kompetenz, profunden Innenansichten (z. B. politischer Verhältnisse), technischem Sachverstand und brillanter Rhetorik die Sache der freien Software und mehr noch: der Freiheit in der vernetzten Gesellschaft vertreten. Die genannte Kombination an Eigenschaften und Fähigkeiten macht es unmöglich, seine entschiedene und für den ein oder anderen extreme Position („Facebook ist gefährlich“) in die verschwörungstheoretische Ecke zu schieben. Moglen ließ in seinem Vortrag die Geschichte europäischer Freiheitsbestrebungen – das Buch, die Aufklärung, die französiche Revolution usw. – Revue passieren, um den Anwesenden klar zu machen, dass wir uns immer noch und gerade jetzt um die Freiheit im Netz kümmern müssen: „We were brought up as consumers of media, now media is consuming us“. Wir haben die technischen Möglichkeiten, nicht nur als Konsument sondern auch als Autor, nicht nur als Wähler sondern auch als Gewählter, nicht nur als Betroffener sondern auch als Aktivisten aufzutreten. Dies jedoch nicht ohne aktiven, kreativen und langlebigen Widerstand gegen eine Logik der Macht und des Kapitals, die an uns Interesse vor allem als Konsumenten hat: „The primary aim for media is predict how we made to buy“.

Man will unsere Daten haben, unsere Wünsche kennen, unseren Bedarf einschätzen und steuern. Die Geschäftsmodelle von Facebook, Google, Amazon, Apple und anderen beruhen darauf, ihre Kunden möglichst umfassen und langfristig zu beobachten. Ein ganz ähnliches Interesse hat auch der Staat. Im Gegensatz zu unseren Vorgängern – denen, die sich für die Meinungsfreiheit und die kontrollfreie Sphäre einsetzten – haben wir es mit einem technischen Paradigmenwechsel zu tun, der politische Kontrolle und Konsumsteuerung mächtig in dei Hände spielt.

Unsere Generation, so bemerkt er weiter, ist die letzte, die den digitalen Klimawechsel noch als solchen wahrnehmen kann, weil wir auf beiden Seiten gelebt haben: Analog und digital, ohne und mit Netz. Moglen sieht die Gefahr, dass das Projekt der Aufklärung (man gestatte mir dieses etwas abgenutzte Label) weit hinter den erreichten Stand zurückfällt, wenn die Definition und Regulierung der Netzwelt Regierungen und Unternehmen überlassen wird. Er zieht klare Konsequenzen, für die er sich – soweit mir bekannt – auch ganz pragmatisch einsetzt: Wir brauchen freie Software, freie Hardware und freie Bandbreite. Anonymität im Netz, Datenverschlüsselung für jedermann und nicht beobachtbare Kommunikationsstrukturen sind unhintergehbare Bedingungen für die Freiheit: „If we forget, no other forgetting will ever happen. Everything will be remembered.“

Ich glaube nicht, dass er die Sache dramatisiert. Ich bin ganz seiner Meinung.

Britta Riley: Getting Broke, Broken, and Forked for the Planet. Culture Tools for A Planet-Fixer’s Collective

Wenn man in einer Wohnung von überschaubarer Größe und ohne Balkon mitten in New York lebt, dann muss man sich schon etwas einfallen lassen, wenn man seinen eigenen Salat und seine eigenen Gurken anpflanzen und ernten möchte. Britta Riley hat kurzerhand das windowfarming für sich entdeckt und ist zum Kleinbauern geworden. Das alleine wäre eine hübsche Geschichte, hat jedoch zunächst nichts mit dem Netz zu tun. Darüberhinaus beschloss sie jedoch, mit ihrem grünen Daumen auch die Tastatur zu benutzen und hat ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt initiiert, bei dem mittlerweile über 30.000 Menschen weltweit das windowfarming betreiben und kollektiv weiterentwickeln. R&D-I-Y: Jeder erfindet, testet, dokumentiert, teilt (gerade) auch das Fehlerhafte und Unfertige mit („show your ugly stuff“) und trägt so zu einem ökologischen Projekt bei, genauso wie weltweit auch Open Source Software kreiert und laufend verbessert wird. Der Vortrag gab einen inspirierenden und umfassenen Einblick in die Art und Weise, wie Wissen innerhalb einer Community entwickelt und weitergegeben wird und wie Wachstum und Finanzierung eines solchen Projekts gemanaged werden können. Vielleicht am wichtigsten die pragtisch demonstrierte Einsicht: Wir sollten uns nicht auf andere (schon gar nicht auf Experten) verlassen, wenn wir die Welt verändern möchten.

Beth Kolko: Open Innovation and the Contribution of Non-Experts

Beth Kolko, Professorin für Human Centered Design & Engineering an der University of Washington in Seattle und Gründerin von ShiftLabs sprach über „disruptive technology„. Will man das kurz und falsch definieren, dann handelt es sich um technische Lösungen, die nicht so scharf sind wie der heisse Scheiss, den man bei Apple bekommt, aber für den gegebenen Kontext besser funktionieren, oder überhaupt erst verfügbar werden. Insofern stören sie die anerkannten Innovationsprozesse und Vertriebsziele.

Zum Beispiel ein Ultraschallgerät zur Untersuchung Schwangerer in kleinen afrikanischen Krankenhäusern. Läuft auf billigen Laptops, ist einfach bedienbar, macht, was es soll und nicht mehr. Disruptive Technik ist billig und einfach. Da sich damit wenig oder kein Geld verdienen lässt, handelt es sich hier sozusagen um ein Innovationsgenre, welches in Forschung und Industrie eher unterbelichtet ist. Oft werden vorhandene Geräte und bekannte Praktiken neu gemischt. Die Innovation findet also auf der Ebene der ungewöhnlichen Kombination vorhandener Ressourcen statt: ein Remix. Die dazu erforderliche Kreativität besteht im Kern darin, dass existierende Regeln produktiv mißachtet werden: solche des Denkens (Regel: Korken aus Flasche holen geht nicht; Bruch: Geht doch). Oder solche des Marktes (Regel: Wie können wir die Gewinnspanne optimieren? Bruch: Wie können wir die Nützlichkeit erhöhen und den Preis senken?). Vor diesem Hintergrund fasste Kolko zusammen: „Help more people, break more rules“.

Kixka Nebraska: About me – die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Social Web

Hier ging es darum, wie man sich am besten im sozialen Netz verkauft. Ich habe mir keine Notizen gemacht und alles vergessen. Das sind wohl keine guten Voraussetzungen für den Aufbau und die Erhaltung meiner digitalen Fassade.

Seda Gürses, Claudia Diaz: 3×3: Confidentiality, Control and Transparency at the intersection of Surveillance, Privacy and Design

In dieser Session habe ich gelernt, dass eine Anonymisierung von Datenbanken technisch nicht wirksam ist. Oder genauer: Es findet sich eigentlich immer eine zweiter Datenbestand, der es im Abgleich mit der ersten zuläßt, Daten persönlich zuzuordnen. Um das an einem nicht ganz präzisen aber einfach verständlichen Beispiel zu verdeutlichen: Es scheint immer noch viele Netznutzer zu geben, die glauben, sie könnten sich durch die Verwendung eines Nicknames schützen. Man nutzt seinen Klarnamen also bei Google (z.B. für die Mail) und hat einen Standard-Nickname für die vielen anderen Webdienste, die man ab und an braucht. Es gibt fast immer Möglichkeiten, den schutzbedürftigen Klarnamen mit dem scheinbar Schutz gewährenden Nickname abzugleichen; dies bedeutet dann auch die Kompromitierung sämtlicher Fälle, in denen man glaube, anonym aufzutreten.

Der Schutz der Privatheit auf der Datenebene – auch das eine interessante Einsicht – erfordert oftmals ganz ähnliche Praktiken wie der Schutz von intellektuellem Eigentum im Internet. Vielleicht weiter führt die auch präsentierte Einsicht, dass schon 1999 Privatheit nicht als das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, sondern als die Freiheit von der unangemessener Beschränkung der Konstruktion der eigenen Identität formuliert wurde („the right to privacy is freedom from unreasonable constraints on the construction of one’s own identity“; mehr dazu z.B. bei Micheille Hildebrandt).
Diese Formulierung impliziert das dynmisches Verhältnis zwischen Selbst- und Fremddefinition der eigenen Identität: Einerseits bestimmen wir selbt, wie wir gesehen werden (wollen); andererseits wird unsere Identität auch durch den sozialen Kontext hergestellt, in dem wir uns bewegen. Zusätzlich trägt die Formulierung der Tatsache Rechnung, dass Umfang und Art der Privatheit nicht ein für allemal gesetzlich festgelegt werden kann, sondern innerhalb eines bestimmten Kontextes verhandelt werden sollte („unreasonable“).

Ein letzter Gedanke verdient noch einige Zeilen. Der Begriff der Transparenz ist doppeldeutig. Zum einen bedeutet er unsichtbar in dem Sinn, wie auch eine Scheibe transparent ist. Wenn sie es wirklich ist, dann sieht man sie nicht. Zum anderen meint der Begriff genau das Gegenteil, nämlich sichtbar, insofern die Dinge hinter der Glasscheibe sichtbar sind. Es stellt sich also je nach Bezug die Frage, was eigentlich genau mit Transparenz gemeint ist. Sind die Informationen (Daten) transparent? Sind die Prozesse und Werkzeuge transparent, mithilfe derer bestimmte Daten zugänglich werden? Konkreter: Kann jedermann z.B. meine persönlichen Daten einsehen? Weiss ich, welche Daten das sind oder sein könnten? Sind bestimmte Entscheidungen von dritter Seite (eine Kündigung, ein verwehrter Kredit) für mich transparent insofern, als ich nachvollziehen kann, dass die Ursache dafür bestimmte Informationen sind, die sich jemand über mich beschaffen konnte?

Diese Fragen führen tief in eine politische, ethische und auch technische Debatte hinein. Wer sich über kurz oder lang dafür interessiert, was mit seinen persönlichen Daten so alles möglich ist, der wird sich damit mehr oder minder beschäftigen müssen.

Offensichtlich ist auch, dass mit einer zunehmenden Digitalisierung unseres Daseins neue Perspektiven und Einsichten über das entstehen, was wir bislang noch recht unschuldig Identität, Kollektivität, Privatsphäre und Öffentlichkeit nennen. Fragen, die in diesem Kontext auch auf der Republika diskutiert wurden sind zum Beispiel:

  • Identität: Welche Daten repräsentieren in welchem Kontext ein adäquates Bild von mir? Wie behalte ich im Netz die Kontrolle über die Kontruktion solcher rollenspezifischen Identitäten?
  • Kollektivität: Inwiefern kann immaterielles Eigentum von einer Person beansprucht werden; stehen wir nicht alle auf den Schultern von Riesen? Welche Ressourcen müssen Gemeingut werden oder bleiben (Bandbreite, Netzzugang)?
  • Privatsphäre: Was genau ist das und wer braucht wieviel davon? Kann diese im digitalen Raum sinnvoll geschützt werden? Welchen Schluss kann man daraus ziehen, dass der Schutz der Privatsphäre mit ganz ähnlichen Mitteln erfolgt, wie der Schutz immaterieller Eigentumsrechte?
  • Öffentlichkeit: Was genau ist das und wo brauchen wir sie? Sind Twitter und Facebook öffentlicher Raum? Wenn ja, können wir die Definition von Regeln für die Nutzung des Raumes privaten Unternehmen überlassen?

Jacob Appelbaum, Carolin Wiedemann, Frank Rieger, Ole Reissmann: Anonymous! (Diskussion)

Bei dieser Diskussion kam mir der Verdacht, dass die Beteiligten nicht alle so gut vorbereitet waren, wie ich es mir gewünscht hätte. Eine Stunde war Zeit. Kein Platz für lange Erklärungen oder den Austausch von Argumenten, wo man auch mal nachfassen, präzisieren oder nachfragen muss. Also eher wie im Fernsehen. Ich hätte mir pointiertere Fragen und Stellungnahmen gewünscht. Hinderlich auch, wenn die Englischkenntnisse nicht soweit tragen wie das eigene Wissen offensichtlich reicht (auch wenn ich immer Hochachtung für den Mut hege, sich auf der Bühne in einer anderen als der Muttersprache zu bewegen). Überzeugend war für mich vor allem Jacob Appelbaum, der offensichtlich tief im Thema steckte und aus nachvollziehbaren Gründen keine Probleme mit der englischen Sprache hat. Abgesehen von diesen Metabemerkungen, weiss ich nun, dass der CCC DoS-Attacken ablehnt, weil diese den freien Zugang blockieren. Man soll also auch mit den Bösen weiter reden können. Kann ich nachvollziehen. Allerdings gab es einen Hinweis aus dem Publikum; der Frage erwähnte das Electric Disturbance Theater (kurz ETD, gegründet 1997, siehe u.a. ) und ähnliche Online-Aktionen aus der Vor-Anonymous-Zeit erwähnte: Hier habe man durchaus gesetzlich nicht belangbare Formen des Protests angewendet. Warum falle Anonymous hinter solche Protestformen zurück? Zum Hintergrund: Das ETD führte u.a. sozusagen manuelle DoS-Attacken durch, indem eine große Menge an Mitstreitern aktiviert wurde, die zu bestimmten Zeiten die Suchfunktionen bestimmter Websites exzessiv gebrauchten und damit den Webserver fluteten. Es gibt also durchaus virtuelle Boykott-Formen, die innerhalb legaler Grenzen technische Infrastrukturen lahmlegen, um damit öffentliche Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ich hätte mir gewünscht, dass solche nicht unwesentlichen Differenzierungen bei der weiteren Diskussion auf dem Podium eine Rolle gespielt hätten.

Johannes Kretzschmar, Bastian Held, Katrin Jahns: Von Leetspeak bis Ragefaces – die Kultur des Internets

4chan ist einer der – nicht nur aber auch – dunklen Ecken des Internets; hier wird vor allem über Bilder und Kommentare kommuniziert, wobei allerlei subkulturelle Diskurse entstehen. Die Session gab Einblick in die Theorie der Meme, zeigte vielerlei Bespiele von intelligent über Dada bis hin zu will-ich-gar-nicht-sehen. Interessant fand ich eine Grafik, die auf sehr unappetitliche aber unmissverständliche Weise illustrierte, wie frische, originäre und radikale Ideen über einen fortlaufenden Verdauungsprozess von den randständigen Image-Boards schließlich in abgeschwächter Form auch bei Facebook und anderen Mainstream-Plattformen auftauchen. Eine ähnliche Darstellung findet man in der Kulturtheorie von Flusser:

Stellen Sie sich eine lebendige Röhre vor. Zum Beispiel einen Wurm. Diese Röhre hat einen Input, nennen wir ihn Mund (…) oder Schlund sagt man glaube ich (…) und sie hat einen Output, nennen wir ihn After. In diese Röhre fließt durch den Schlund die Welt hinein, wird irgendwie verdaut, prozessiert und fließt dann durch den After wieder hinaus. Wenn Sie sich in diesem Regenwurm, den ich Ihnen eben beschrieben habe den Menschen vorstellen, denn wir sind ja nichts anderes als entwickelte oder unterentwickelte Regenwürmer, je nachdem, wenn man Glück als das Kriterium ansieht, dann natürlich sind wir tief unter dem Regenwurm. Also gut, wenn Sie sich uns darunter vorstellen, dann kann ich die Worte etwas verfeinern. Ich kann sagen, durch den Schlund fließt Natur hinein, innerhalb des Organismus wird die Natur informiert und fließt als Kultur wieder hinaus.

Sabria David, Jörg Braun, Max Winde: Splatter in der Spinnstube. Schaurige (zensierte!?) Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

Tja, eigentlich hatte ich mich auf diese Session sehr gefreut. Erst kürzlich bin ich dem wohl düstersten und kürzesten Märchen begegnet, welches sich in der Sammlung der Gebrüder Grimm findet: Das eigensinnige Kind. Auch die Vortragenden dieser Session hatten Kanibalisches und Sadistisches vorzutragen. Das Konzept der Session jedoch war jedoch ein wenig unglücklich, bestand es doch vor allem darin, dass die drei Märchenerzähler sich laufend gegenseitig mit mehr oder weniger gelungenen Kommentaren unterbrachen. Besser hätte es mir gefallen, wenn hier die Unterbrecherrolle gleich zu Beginn konsequent dem Publikum aufgebürdet worden wäre und sich die Vortragenden eher zurückgehalten hätte. Zumal die Publikumsbeteiligung im Vergleich zum ehrgeizigen Motto „ACT!ON“ der diesjährigen Republica in meiner Wahrnehmung insgesamt eher gering war. Nun ja. Nicht immer kann man haben alles.

Soviel zum Tag 1. Tag 2 folgt alsbald.

Kategorie: Allgemein, Bildung, Netz, Open Source Ein Kommentar »

Eine Reaktion zu “Republica 2012 – Tag 1: Mein Blick in den Rückspiegel”

  1. Republica 2012 – Tag 3: Mein Blick in den Rückspiegel - MKBlog

    […] Ressourcen übernimmt, und dies nicht der Privatwirtschaft überlässt. Ganz ähnlich plädierte Moglen in seinem Beitrag dafür, dass wir als Nutzer, nicht der Staat oder ein Unternehmen, die Regeln für die Nutzung des […]