Archiv für Mai 2012


Republica 2012 – Tag 2: Mein Blick in den Rückspiegel

18. Mai 2012 - 23:15 Uhr
Spiegel weiss nichts von Sascha

Wie entäuschend. Ich hatte den Vortrag von Sascha verpasst. Auch der Spiegel konnte mir am Abend des 2. Tages nicht helfen. Hatte ich mich vertippt?

Hier nun mein zweiter Tag im Rückblick.

Sascha Lobo, Jan Möller, Martina Pickhardt, Falk Lüke: Der digitale Dorfplatz: Privat oder öffentlich? (Diskussion)

Sind Facebook und Twitter öffentliche Orte? Müssen soziale Plattformen als Teil einer quasi-öffenlichen Kommunikationsinfrastruktur verstaatlicht werden, um Zugang und Meinungsfreiheit zu sichern? Oder wäre es kontraproduktiv, wenn der Staat hier mehr als regulatorisch eingriffe? Reicht es aus, wenn sich die Anbieter sozialer Netzwerke auf einen freiwilligen Codex und Standards einigten, die beispielsweise den Wechsel der Plattform erlaubt (Stichwort: Data Portability)? Weiterlesen »

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Republica 2012 – Tag 1: Mein Blick in den Rückspiegel

7. Mai 2012 - 14:13 Uhr
re:publica 2012

re:publica 2012

Drei Tage auf der Republica, an denen ich wenig gesprochen und viel zugehört habe. Ich fasse zusammen, was bei mir hängengeblieben ist. Da die Postings doch etwas umfangreicher als zunächst gedacht, teile ich das ganze drei Teile auf. Hier nun der erste Tag im Rückblick.

Die Rahmenbedingungen waren gut. Eine vielseitige und gottseidank leicht unfertige, improvisierte Örtlichkeit in der Station Berlin – ein alter Postbahnhof; weitläufig und großzügig, ich und wie es scheint auch alle anderen hatten genug Platz, man fand immer einen Stuhl, selbst in den Sessions, die gut besucht waren. Das nicht funktionierende Wlan wurde schon von allen beklagt, deshalb  belasse ich es bei der Erwähnung. Hat auch sein gutes für solche Leute wie mich, deren Netbook mehr Book und weniger Net war, und der auch kein Smartphone sein eigen nennt. Ich war weniger abgelenkt. Am ersten Tag vor mir am Kaffeestand hatte jemand die Paper-Tabloid-Ausgabe der TAZ mit einem Artikel über die Rebublika; so anachronistisch der Artikel (es war ja noch gar nichts passiert), so anachronistisch (in der anderen Richtung) das Papier, wo doch jeder zweite mit einem iPad recherchierte oder fotografierte. Der Rest telefonierte smart.

Eine weitere Äußerlichkeit: Sehr angenehm, dass man nicht die üblichen Konferenzpreise für Kaffee und Kuchen nahm. Ein Expresso für 1,50 Euro – dagegen kann man nichts sagen.

Von meiner Seite jedenfalls ein dickes Dankeschön für die gute Organisation und die allseits gepflegte Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Die Wlan-Hilfe (wie rührend!) konnte zwar nicht helfen aber ich nahm den guten Willen für die Tat gerne an.

Aber nun zu den Inhalten. Dies in Form kurzer Notizen, die wenig repräsentativ sind, jedoch zeigen, was meinem persönlichen kleinen Psychosystem wichtig erschien, und was als Erweiterung, Bestätigung oder Korrektur meines persönlichen Ideenkosmos‘ anschlussfähig war und ist: Weiterlesen »

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