Archiv für November 2011


Kreativität und Aneignung

23. November 2011 - 13:29 Uhr

Rückblick Transit 4

Ehemalige Schleichwege auf den Uniwiesen in Köln, http://maps.google.com/maps?q=universit%C3%A4t+k%C3%B6ln&hl=de&ie=UTF8&ll=50.930295,6.929047&spn= 0.001207,0.002229&sll=41.549196,-72.427301&sspn=2.935169,4.564819&vpsrc=6&hq=universit%C3%A4t+k%C3%B6ln&t=h&z=19, abgerufen am 25.10.2011

Der Trampelpfad als Metapher für die Aneignung

Am 22.10.2011 hatte ich die Möglichkeit auf dem Symposium Transit4 im Fachbereich „Design“ der Fachhochschule Augsburg einen Vortrag mit dem Titel „Kreativität und Aneignung – Vom Eigensinn in einer kolonialisierten Welt“ zu halten.

Der Vortrag leitet ein mit dem Konzept des symbolischen Kannibalismus als Form einer emanzipatorischen Kulturkritik, wie sie vom brasilianischen Modernismus im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts formuliert wurde. Ursprünglich zur Gegenwehr gegen den Kolonialismus entstanden, möchte ich diese Idee zur Beschreibung einer emanzipierten Konsumentenkultur fruchtbar machen.

Der zweite Teil des Vortrags beschreibt die Art und das Ausmaß der Aneignungstendenzen, denen wir [1] ausgesetzt sind: Im Rückgriff auf Naomi Klein und Michel Serres habe ich skizziert, wie sich eine durchkommerzialisierte Kultur persönliche und gesellschaftliche Freiräume des Denkens und Handelns aneignet.

Der dritte Teil schließlich versammelt Beispiele, die belegen sollen, wie vielseitig und inspirierend, direkt und implizit gegen die herrschenden Verhältnisse protestiert wird und werden kann [2]. Oder etwas vorsichtiger ausgedrückt: Wie sich eine alternative Kultur Raum schafft, und damit Modelle liefert, wie ein Leben jenseits eines vornehmlich kommerziellen Verwertungszusammenhangs aussehen kann.

Im folgenden führe ich grundlegende Gedanken des Vortags aus. Im Anschluss folgen Anmerkungen zu einigen Folien, die – soweit Bildrechte vorhanden sind – zum Download zur Verfügung stehen.

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3 Kommentare » | Allgemein, Antropofagia, Konsum, Kunst

Immer noch frisch: Das Barcamp (Teil 2)

3. November 2011 - 19:09 Uhr

Interview mit Anke von Heyl beim stARTcamp Köln 2011

Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl (Foto von Harald Link unter der CC BY-NC 2.0)

Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl (Foto von Harald Link unter der CC BY-NC 2.0)

Hier folgt die Dritte im Bunde: Auch Anke von Heyl stand vor dem Mikrofon und war bereit, mir etwas über die Frische und auch ‚das Erschreckende‘ eines Barcamps zu erzählen.

Interview mit Anke von Heyl auf dem stARTcamp am 7. Oktober in Köln (mp3, 4,3 MB, 4’44 Minuten)

Creative Commons Lizenzvertrag
Das Interview mit Anke steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

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