Re:publica TEN – Hörbar programmieren mit Sonic Pi

4. Mai 2016 - 12:33 Uhr

Am 2. Mai hatte ich die Gelegenheit auf der Re:publica TEN Sonic Pi vorzustellen. Dies ist der Blogbeitrag zu Präsentation: mit Hintergrundinfos, dem Code-Beispielen und Links zu Sonic Pi.

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Sketchnotes als Vortragshilfe

16. Juni 2015 - 19:10 Uhr

Bei Vorträge versuche ich gar nicht mehr, wichtige Eckpunkte dessen, was ich sagen möchte, in Form von reinem Text, Stichpunkten oder ähnlichem aufzuzeichnen. Meine Erfahrung ist, dass das Lesen – besser das Entziffern – viel zu lange dauert. Was ich nicht im Kopf habe, nützt mir in reiner Schriftform auch nichts. Was jedoch helfen kann, das sind Sketchnotes. Wenn ich mir bei der Herstellung Mühe gegeben habe, dann enthalten sie gelungene Metaphern, die nicht nur einzelne Informationen kodieren, sondern Geschichten, Zusammenhänge und ganze Bündel von Fakten.

Wenn sie für mich hilfreich sind, so kann das gleichzeitig bedeuten, dass jemand anderes daraus kaum schlau wird. Ich aber sehe mir trotzdem gerne Sketchnotes von anderen an. Hier meine ‚Vortragsnotizen‘ zu „Pop will eat itself“ auf der re:publica 15: Weiterlesen »

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Republica 2015: Pop Will Eat Itself

8. Mai 2015 - 21:24 Uhr

Am 07.05.2015 hatte ich das Vergnügen auf der republica 15 einige Gedanken zum Remix, Plagiat und Copyright auszubreiten. Bei Interesse kann der Vortrag nachgehört werden; dazu habe ich auch die Slides online gestellt – aus nachvollziehbaren Gründen ohne Musikbeispiele, von denen man jedoch die meisten mit ein wenig Geduld online findet. Der Vortrag orientiert sich am gleichnamigen Radiofeature (DLF 2014, Regie: Philippe Brühl).

Einige Aussagen und Thesen des Vortrags sind zugespitzt und entbehren nicht einer gewissen Ironie. Das fängt beim Titel an und hört bei der von mir bemühten Kleine-Welt-Theorie auf. (vgl. dazu den Blogbeitrag Pop will eat itself: Hintergründe und Quellen). Weiterlesen »

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Pop will eat itself: Hintergründe und Quellen

21. November 2014 - 08:34 Uhr

Update: Weitere Wiederholung am 06.11.2016 im RBB.
Update: Wiederholung: 27. und 28.02.2016 im WDR; das Feature steht dort auch zum Download zur Verfügung (Stand: 07.11.2016).

Am 16. November 2014 lief mein Radiofeature „Pop will eat itself – Vom Musikmachen mit Musik: Remix, Plagiat und Copyright“. Wie wohl bei allen Radiofeatures übersteigt die Menge des Materials und die der aufgenommenen O-Töne bei weitem die Sendezeit. Deshalb stelle ich hier eine willkürliche Auswahl an Hintergrundinformationen und Quellen zusammen, die im Feature selbst keinen Platz finden konnten oder nur angedeutet wurden. Viele Hinweise beziehen sich umittelbar auf das Feature. Bei weitergehendem Interesse ist mein Manuskript zum Download verfügbar. Die nachfolgende Ordnung orientiert sich ungefähr am Ablauf des Feature – sozusagen in der ‚Reihenfolge des Auftritts‘: Weiterlesen »

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Wie man ein Radiofeature macht

4. November 2014 - 15:45 Uhr
Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit

Gemütliches Radio von WEGA aus der Vorzeit (Quelle: pixabay.com, CC0 Public Domain)

Update: Am Wochende des 27. und 28.02.16 wird das Feature vom WDR wiederholt und steht auch einige Zeit danach als Download zur Verfügung.

Am 16. November lief um 20:05 Uhr „Pop will eat itself – Vom Musikmachen mit Musik“ im Deutschlandfunk. Es ist mein erstes allein verantwortetes Radiofeature. Der Titel dieses Blogbeitrags ist natürlich übertrieben. Aber ich nehme die Sendung zum Anlass aufzuschreiben, was ich gelernt habe.

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Programmieren ist das neue Latein (oder: Musikmachen mit Clojure & Overtone)

17. Februar 2014 - 08:45 Uhr
Babbage_Difference_Engine_(Being_utilised)

Let the computing begin! (Foto von Jitze Couperus, Los Altos Hills, California, USA, 21.01.2010, CC Attribution 2.0 Generic

Ich wollte schon lange einmal das Programmieren lernen. Doch es gibt Gründe, die dagegen sprechen:

  • Mathematik habe ich noch nie richtig gekonnt.
  • Das ist so kompliziert. Ich verstehe das alles nicht.
  • Warum soviel Zeit investieren? Ich will doch nicht wirklich Programmierer werden.

Die Jesuiten, die sich meisterhaft auf das Publikum verstanden, haben bei ihren Aufführungen kaum ein aussschließlich lateinkundiges Auditorium gehabt. Sie durften der alten Wahrheit sich überzeugt halten, daß die Autorität einer Äußerung sowenig von ihrer Faßlichkeit abhängt, daß sie durch Dunkelheit vielmehr gesteigert werden kann. 1

Wer heutzutage nicht programmieren kann, der steht wahrscheinlich ähnlich unwissend da, wie der vormals Lateinunkundige; so jedenfalls legt es die Formulierung nahe, Programmieren sei das neue Latein. Über lange Zeit wurde Latein dazu verwendet, Wissen, Macht und Einfluss zu kodieren und weiterzutragen. Wer Latein konnte, der konnte Bücher lesen, der konnte am Kulturleben der gehobenen Klassen teilhaben: er oder sie verstand den Code, mit dem Bildung zugänglich war. Latein war die Amtssprache des römischen Reichs und die Sprache der Bildung bis in die Neuzeit hinein. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Vorlesungen an europäischen Universitäten in Latein gehalten 2, und wenn ich mich recht erinnere, hätte auch ich meine Magisterarbeit an der Kölner Uni 1994 in Latein einreichen können. Vermutlich würde ich heute noch schreiben. Gut, dass ich kaum Latein konnte.

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Was braucht der Mensch? Seminar im SS 2013 an der HFK Bremen

16. August 2013 - 17:22 Uhr
Die Bahn weiß, was wir (nicht) brauchen!

Die Bahn weiß, was wir (nicht) brauchen!

Im Sommersemester 2013 konnte ich an der Hochschule für Künste in Zusammenarbeit mit Professor Alexander Sahoo das Seminar Was braucht der Mensch? innerhalb des Studiengangs Integriertes Design realisieren. Das Seminar bestand aus einem praktischen und einem theoretischen Teil; für letzteren zeichnete ich verantwortlich.

Die Frage „Was braucht der Mensch?“ ist so interessant und wichtig wie auch allgemein. Man könnte sie einem Biologen, einem Soziologen und einem Betriebswirtschaftler genauso stellen wie einem Designer.

Meine Grundüberlegung bei der Vorbereitung des Seminars bestand darin zu fragen, inwiefern die uns umgebende Welt mit all ihren produzierten Gegenständen und vorgedachten Bedeutungen unseren Bedürfnissen entspricht, und auf welche Weise wir versuchen, das Vorgefundene an unsere Belange anzupassen und uns anzueignen.

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Im Radio: Man kann nicht nicht zitieren – Ein Sammelsurium

5. Juli 2013 - 09:10 Uhr

Update: Leider kann man das Feature nicht mehr online hören. Die Aufzeichung meines Vortrags zur Produktion auf dem StARTcamp 2013 steht noch zur Verfügung. Thomas von Nerdhub verfasste während des Vortrags dazu live einen Blogbeitrag.

von Martin Butz und Fabian von Freier
Sendetermin: 13.09.2013, 20:10 Uhr, Deutschlandfunk

Zitate am Boden - Hier muss aufgeräumt werden.

Zitate am Boden – Hier muss aufgeräumt werden.

Im Grunde sind alle Ideen aus zweiter Hand; bewusst oder unbewusst speisen sie sich aus Millionen äußerer Quellen; und wer sie gespeichert hat, benützt diese Ideen täglich mit dem zufriedenen Stolz dessen, der in dem Aberglauben lebt, er habe sie selber hervorgebracht. 1

Man kann nicht nicht zitieren ist ein Radio-Mashup, ein Sammelsurium – fast vollständig – zusammengesetzt aus Zitaten. Mit diesen Zitaten führen verschiedene Vertreter unserer Gesellschaft Gespräche über Gott und die Welt, die Moral, das Geld, die Wirtschaft, das Konsumieren und Koten – und das Zitieren selbst.

Am Anfang – vor ungefähr 2 Jahren – stand für die beiden Autoren der Gedanke, dass wir uns die Welt aneignen, indem wir zunächst und immer wieder nachahmen, zitieren, Fremdes verschlucken und in einer Art Verdauungsvorgang das Aufgenomme verarbeiten, um schließlich Eigenes wieder hervorzubringen.

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Ein Duchamp oder „hasard en conserve“

1. April 2013 - 13:19 Uhr
Pissoir - Bremen, Ostertorsteinweg, Bäckerei Schäfer's

Pissoir – Bremen, Ostertorsteinweg, Bäckerei Schäfer’s

Im Jahre 1913 ließ ein Mann mit dem Namen Marcel Duchamps drei exakt ein Meter lange Fäden aus exakt einem Meter Höhe auf eine Fläche fallen. Das Ergebnis war eine Revolution, eine Metrik für den Zufall: jeder Faden repräsentiert „einen Duchamps“. Seitdem ist es möglich, die so unbestimmte und uns Menschen seit jeher bedrängende und beglückende Welt des Zufalls zu vermessen; seitdem ist wissenschaftlich belegt, dass es für jedes Ereignis ein Gesetz gibt, dem genau ein Fall zugeordnet werden kann. Weiterlesen »

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Todesnachrichten

4. Januar 2013 - 15:37 Uhr
Streichholzfiguren

Streichholzfiguren

Marginalie: Zum neuen Jahr fand ich in den Tiefen meines digitalen Gedächtnisses einige – sicherlich literarisch gedachte – Texte. Ich bin mir nicht sicher, wer sie geschrieben hat, finde sie aber lesenswürdig, auch wenn ich nicht jeden Satz darin begreife. Einige dieser Texte sind traurig, um nicht zu sagen depressiv; dazu passt das Motto: „Gestorben wird immer“ (habe ich mir über Weihnachten angesehen). Das ist aber nicht so schlimm. Sie sind überdies so alt, dass man das „dass“ noch mit „ß“ schrieb. Falls jemand außer mir die Autorenschaft beansprucht, möge er mich vor einer Urheberrechtsklage bitte kontaktieren. Weiterlesen »

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